Einrichtung
Wohnen in all seinen Formen ist etwas Triviales
und zugleich Existentielles: Hier nimmt das für jeden von uns prägende
und Identität stiftende private Leben seinen Anfang ... Und dabei gilt,
dass in ihrem Zuhause Menschen ihre höchste Zufriedenheit finden können,
mit gleichem Recht wie die gegensätzliche Behauptung, dass man mit einer
Wohnung den Menschen ebenso erschlagen kann wie mit einer Axt!"
Heinrich Zille im dritten Band der Enzyklopädie "Geschichte des
Wohnens" (Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1997)
Geht man
von den Verkaufszahlen aus, findet man in jedem deutschen Hauhalt ein Möbelstück
mit einem skandinavischen Namen. Das ergibt zumindest bei den Besitzern dieser
Möbel einen ungeheuren Widererkennungswert bei gegenseitigen Besuchen,
trägt aber auch zu einer Uniformierung deutscher Wohnräume bei.
Der Begriff Design gelangte in diesem Zusammenhang ins Zwielicht der
"Unworte", ist aber speziell im Bereich von Möbeln und Einrichtungen
überall anzutreffen.
Was
aber bedeutet der Begriff Design?
Das Wort Design bedeutet meistens Entwurf und Formgebung und hat in dem Regelfall
mit Schönheit zu tun. Es ist ein lateinisches Lehnwort (designare = (be)zeichnen),
das in viele europäische Sprachen Eingang gefunden hat. In englischen und
französischen bedeutet design = Gestaltung, Entwurf, währenddessen
das italienische disegno = Zeichnung weiterhin die Formgebung betont, ähnlich
dem spanischen diseño. Im Gegensatz zu dem deutschen Begriff umfasst
das englische Wort design auch den konstruktiven Bestandteil der "Gestaltung"
von Dingen. Im
Deutschen wird der Begriff Design einerseits mit dem Prozess des bewussten Gestaltens
einer Sache beschrieben, andererseits dient es als Sammelbegriff für sämtliche
bewusst gestalteten Aspekte dieser Sache.
Design im Bereich der Möbel entstand mit der Bauhaus- Zeit. Viele der damals
entstandenen Objekte werden noch heute von namhaften Herstellern produziert,
gutes Design ist zeitlos. Große Designer veränderten sowohl die Funktionen
als auch die Formen der Möbel. Die Liege von Marcel Breuer (1930 für
Thonet), der Lounge-Sessel aus Palisanderholz und schwarzem Lederbezug von Charles
und Ray Eames Mitte der 50er, der Stuhl des Architekten Egon Eiermann, das Chaiselongue
mit Fellbezug von Le Corbusier... damals wie heute aktuelles Design.
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Gropius zum Begründer des
Bauhauses. Das heißt, er wurde 1919 auf Vorschlag Henry van de Veldes
als dessen Nachfolger zum Direktor der Großherzoglich-Sächsischen
Hochschule für Bildende Kunst in Weimar ernannt und gab der neuen Schule
den Namen „Staatliches Bauhaus in Weimar“. Gropius hatte das Amt
des Direktors. Deutschlands
berühmteste Kunst- und Designschule der Klassischen Moderne wurde 1925
in Weimar geschlossen und 1926 nach Dessau verlegt. Meister und Bauhaus-Werkstätten
hatten große Teile der Einrichtung selbst geplant und durchgeführt:
Möbel und Einbauten stammten aus der Tischlerei (Bestuhlung des Hörsaals
von Marcel Breuer). Die Lampen wurden in der Metallwerkstatt entworfen (Leuchtkörper
im Hörsaal von Max Krajewsky), Möbelstoffe und Vorhangstoffe entstanden
in der eigenen Weberei. Auch eine Architekturabteilung wurde dort aufgebaut,
deren Leitung 1927 des Schweizer Hannes Meyer übernahm.
1928 trat Gropius von der
Leitung zurück. Der politisch stark engagierte Hannes Meyer übernahm
seine Nachfolge und baute die Architekturabteilung weiter aus, wurde aber ebenfalls
aus politischen Gründen 1930 entlassen. Ihm folgte Ludwig Mies van der
Rohe, dem es trotz fachlich-wissenschaftlicher Stärkung der Schule nicht
gelang, das Bauhaus aus den politischen Wirren herauszuhalten. 1931 gewann die
NSDAP die Gemeinderatswahlen in Dessau. 1932 musste das Bauhaus auf Beschluss
des Stadtparlaments zum zweiten Mal schließen. Mies van der Rohe versuchte
die Fortführung als Privatinstitut in Berlin-Steglitz; aber schon kurze
Zeit später (1933) wurde die Institution von den Nationalsozialisten endgültig
zur Selbstauflösung gezwungen.
Das Bauhaus hielt an den Grundsätzen des englischen Designers William Morris
und der von ihm geleiteten Bewegung der “Arts and Crafts” des 19.
Jahrhunderts fest, nach dem die Kunst eine Mischung von akademischer Spezialisierung
und handwerklicher Fähigkeit sein sollte. Die
Ausbildung vermittelte Kenntnisse der Mechanik, Holzbearbeitung, Typographie,
Industrie und des Handels wie auch der Bildhauerei, Architektur und Malerei.
Design wurde durch die Abwesenheit vom Pomp und Ornament und eine harmonische
Einheit von Kunst und Technik ausgezeichnet. “Schönheit und Funktionalität”
waren die Grundsätze des Bauhauses, beeinflusst von den Bedürfnissen
der modernen Industriegesellschaft, welche sich in den 20er Jahren entwickelte.
Zu den bedeutendsten Vertretern der Bewegung zählen wichtige Maler wie
Paul Klee und Wassily Kandisky und bekannte Architekten wie Le Corbusier, L.M.
van de Rohe, M. Stam, Eames [Loungechair and Ottoman], M. Breuer, Eileen Gray
und E.T. Rietveld.
Viele bedeutende Designer der Gegenwart sind
von den Basics der Bauhaus- Zeit beeinflusst. Dazu gehören bekannte
Namen wie Pier Luigi Cerri, Michele De Lucchi, Rodolfo Dordoni, Foster &
Partners, Ferruccio Laviani, Luca Meda, Jean Nouvel, Pagani e Perversi, Bruno
Reichlin, Aldo Rossi, Afra e Tobia Scarpa, Gerard Van den Berg, Hannes Wettstein,
Patricia Urquiola, Paola Navone, Ingo
Maurer, Shigeru Uchida, Tobias Grau, Giampaolo Babetto, Karel Boonzaaijer, Pierre
Mazairac, Aldo van den Nieuwelaar, Klaus Vogt, Maarten van Severen, Christine
Kröncke, Bert van der Aa, Eero Arnio, Lodovico Acerbis, Ron Arad, Werner
Aisslinger, Alessandro Albizzi, Gunilla Allard, Thomas Althaus, Gae Aulenti,
Shin Azumi, Kazuhiro Yamanaka, Michael Young, Georg Adatte, Laura Agnoletto,
Tito Agnoli, Reinhard Zetsche und viele Andere mehr.
Einige dieser namen finden sich auch in den Kollektionen unserer Ausstellung.
Unsere Kollektionen:
Molteni & C
oooChristine Kröncke
oooPastoe
oooFischer-
Möbel
oooAccente
oooLäsko
oooSchmalenbach
ooogawo23
Molteni
& C
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Molteni & C gehört zu den wichtigsten italienischen Herstellern der
Möbelbranche.
In Zusammenarbeit mit Designern wie Pier Luigi Cerri, Michele De Lucchi, Rodolfo
Dordoni, Foster & Partners, Ferruccio Laviani, Luca Meda, Jean Nouvel, Pagani
e Perversi, Bruno Reichlin, Aldo Rossi, Afra e Tobia Scarpa, Gerard Van den
Berg, Hannes Wettstein, Patricia Urquiola, Paola Navone entsteht Wohndesign.
Gegründet wurde das Unternehmen bereits in den dreißiger Jahren,
seit den 80ern lanciert Molteni eine umfassende Kollektion Solitärmöbel,
die gemeinsam mit den Anbausystemen ein Wohnambiente nüchterner Eleganz
gestalten.
Molteni & C hat in der Tat eine zweifache Berufung. Einerseits die Bewahrung
hochentwickelten handwerklichen Könnens, das im Know-how über die
Materialen, bei der sorgfältigen Verarbeitung und der individuellen Gestaltung
der Produkte zum Ausdruck kommt. Andererseits die technologische Forschung,
das Terrain, auf dem das Unternehmen die Entwicklung vorantreibt und ständig
innovative Lösungen experimentiert.
Möbel von Molteni vereinen demnach das Können einer langjährigen
Handwerkstradition mit technologisch innovativer Qualität
Christine
Kröncke

Partner fürs
Leben – das sind die modernen Wohnklassiker von Christine Kröncke.
Denn sie geben alles, was ein guter Partner braucht: Geborgenheit, Zuverlässigkeit
und Sicherheit.
Geborgenheit
Gönnen Sie sich und Ihrem Körper nur das Beste: die Sofas und Sessel
sind für höchste ergonomische Ansprüche gestaltet. Und mit hochwertigen
Füllungen gepolstert.
Zuverlässigkeit
Beständige Materialien im zeitlosen Design – das ist die Grundidee
der Wohnmöbel. Damit Sie ein Leben lang Freude an ihnen haben. Dafür
steht der Name Christine Kröncke.
Sicherheit
Mit Sensibilität und Sorgfalt werden Schränke, Sofas und Sessel, Tische,
Leuchten und Accessoires für Sie gefertigt. Arbeiten mit Liebe zum Detail.
Damit Sie genau das bekommen, was Sie verdient haben.


Christine Kröncke
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Pastoe
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Pastoe hat in den neunzig
Jahren seines Bestehens gelernt, dass die Berücksichtigung aktueller Trends
nie die sorgfältig gepflegte Evolution einer Möbelkollektion aufwiegen
kann. Das gilt für uns selbst und vor allem für unsere Kunden, die
den Pastoe-Möbeln einen Platz in ihrem Wohnumfeld geben.
"Die Zeit wird uns und unsere Möbel nicht schnell einholen".
(Harm Scheltens)
Neue Produkte bauen auf der Qualität auf, die bereits seit Jahrzehnten
als Norm für die Formgebungsstrategie und die Produktion der Möbel
handhaben. Innovation betrachtet nicht als einen kosmetischen Eingriff, sondern
als eine logische Fortsetzung bei der Verbesserung der Technik, eine Ergänzung
von Funktionalität oder eine Erhöhung der visuellen und materiellen
Haltbarkeit. Pastoe weiß, wie wichtig die Geschichte ist, um die Fragen
der Zukunft beantworten zu können.
Pastoe glaubt nicht an Effekthascherei, Pastoe spielt eine führende Rolle bei der Entwicklung niederländischen Designs, konzentriert auf schlichten Minimalismus. Geometrische Grundformen und ausgeklügelte Details werden häufig mit Variationsmöglichkeiten kombiniert: beim Verarbeitungsniveau, bei der Zusammenstellung der Elemente und sogar während des Lebenszyklus eines Schrankelements beim Gebrauch. Die Modelle drängen sich nicht auf und funktionieren offenbar gerade deshalb in verschiedenen Umfeldern. Erkennbar für den geübten Betrachter, aber niemals aufdringlich. Möbel mit einer klaren Persönlichkeit, die sich nicht hinter Überschwänglichkeit verstecken muss. Möbel mit einer deutlichen Ausstrahlung.
Designer:
Shigeru Uchida, Hannes Wettstein, Giampaolo Babetto, Karel Boonzaaijer, Pierre
Mazairac, Aldo van den Nieuwelaar, Klaus Vogt, Maarten van Severen




Fischer
Möbel

Als führender Anbieter hat sich Fischer Möbel auf Gartenmöbel
mit exklusivem Designanspruch und einer Auswahl bester Materialen spezialisiert.
Mit Highlights der Spitzenklasse verwandelt Fischer Möbel Garten und Terrassen
zu wahren Schmuckstücken. Im Angebot finden Sie neu entwickelte und bewährte
Design- und Landhausmöbel aus Holz, Aluminium oder Edelstahl die Impulse
geben für eine elegante Outdoor – Gestaltung.
Die Verbindung aus Holz, Qualität und Handwerk tragen bei Fischer Möbel
den Anspruch ann das Produkt. Innovation
statt Monotonie, Qualität statt Masse und nicht zuletzt Funktionalität
statt simpler Nutzen.
Fischer Möbel bringt Design ins „grüne Wohnzimmer“. Die
Collectionen für den Sommer 2007 wurden in Zusammenarbeit mit erfahrenen
Designern entwickelt und tragen ein wichtiges Markenzeichen von Fischer Möbel.
Die Möbel sind unverwechselbar und setzen somit die Design Orientierung,
verbunden mit bester Qualität, auf gekonnte Weise fort.


Fischer- Möbel
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Accente

1920- Loom Furniture, produziert nach dem Verfahren des Erfinders Marshall Burns
Lloyd, erlebten in den 20er und 30er Jahren ihre erste Blüte.
Auf einer Englandreise Ende der siebziger Jahre entdeckten die Vieten-Brüder
aus Viersen am Niederrhein alte Originale der Lloyd-Loom-Marke und ihre persönliche
Leidenschaft für das Flechtwerk aus Papier.
Mit dem Traum, Möbel nach der Lloyd-Loom-Technik herzustellen, kehrten
sie nach Deutschland zurück und starteten in die Experimentier- und Entwicklungsphase.
1981 begann die neue Ära des Loom Chairs. Als weltweit erster Hersteller
nahm ACCENTE die Produktion nach der alten Fertigungstradition wieder auf. Mittlerweile
umfasst die ACCENTE-Kollektion "Das Original" die Bereiche Essen,
Wohnen und Schlafen und wurde bereits in vielen Objekten eingesetzt. Weitere
Kollektionen wie ACCENTE silence (2001), ACCENTE loft (2004) und ACCENTE futura
(2006) sind zusätzlich entstanden. 2006 feiert ACCENTE ihr 25-jähriges
Jubiläum.



Accente
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Läsko
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Als Möbelmanufaktur kann LÄSKO auf eine Tradition von rund 40 Jahren
zurückblicken. Heute wird das Unternehmen in der zweiten Generation geführt
und inspiriert von Stefan und Christoph Lämmle, den Söhnen der Gründer.
Verpflichtet fühlen auch sie sich einer präzisen Verarbeitung, wie man sich heute so oft vergeblich sucht und wie sie nur noch wenige Handwerker beherrschen.
Angeregt ist der unverkennbar praktische und schöne LÄSKO-Stil von den funktionalen Formen der Bauhaus-Künstler und der amerikanischen "Shaker", ausgeführt werden die Entwürfe von bedeutenden Möbeldesignern unserer Zeit.
Das gemeinsame Credo ist
und bleibt, dass sich Schönheit auf Nützlichkeit gründet und
das Design so schlicht wie das Leben sein muss.
Wir führen Tische und Gardaroben aus der aktuellen Kollektion.



Läsko
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Schmalenbach- Design GmbH
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Sie wollen Möbel mit idealen Maßen und individuellem Design? Sie
wollen Ihren Wohnraum optimal nutzen? Sie wünschen sich bei der Fertigung
viel Liebe zum Detail? Schmalenbach Möbel sind flexibel, sie werden in
den Maßen gefertigt, die Sie sich wünschen. Holz, Dekor, Beschlag,
Farbe oder Glanz... Sie wählen die Variation.
Der Tradition der Kunst des Handwerks verpflichtet, fertigt Schmalenbach hochwertige
Möbel. Der begehbare Kleiderschrank wird zum Event, die Bibliothek zum
Erlebniss, die Solitärmöbel mit dem Designaward "Best Detail"
der Möbelmesse Köln ausgezeichnet.


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gawo23
Nicht immer sind Ihre Wünsche durch die von uns geführten Kollektionen
zu realisieren. Darauf freuen wir uns besonders, denn im Handwerk und der Planung
sehen wir unsere Kernkompetenzen.
Das Spektrum unserer Professionalität reicht vom Schreinermeister über
den Technischen Zeichner bis zum Planer. Alle Varianten und Ansprüche des
Um- und Ausbaus so wie der Einrichtung werden mit langjähriger Erfahrung
abgedeckt. Holz, Glas, Stahl und Textilien sind unsere Materialien, damit arbeiten
wir. Die reduzierte Sprache der Form, angereichert durch Farbe und Details-
der Kunde als Mittelpunkt der Aktivitäten. Ein Konzept wird zum Projekt,
handwerklich hergestellt- für den Kunden installiert.
Die außergewöhnlichen Erfolge unserer Arbeit resultieren aus der
Bündelung der individuellen Erfahrungen unserer Mitarbeiter. Wir sprechen
mit Ihnen, um Ihre Wünsche zu verstehen, so können wir Ihren Anforderungen
gerecht werden.
Wir wollen Ihnen nicht zuviel versprechen, das Versprochene aber erfüllen.
Eigene Fertigung
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Pressestimmen
Regiojournal April 2007