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"Streetsart Festival 2010"


Flyer

 

Herzlichen Dank

 

Donnerstag, 21. Oktober 2010

Generallversammlung 2010

So schnell geht ein Jahr vorüber, die erste Generalversammlung des Vereins steht an.

Alle Mitglieder sind herzlichst eingeladen. Beginn ist um 20:00 Uhr im Gasthaus Drechsler, Stühlingen.

Montag, der 6. September 2010

Das Streetsart Festival 2010 liegt hinter uns.

Beinahe ein Jahr ist ins Land gegangen, seit sich der Verein Streetsart e.V. gegründet hat. Die im September 2009 sehr hoch gesteckten Zielen sind in der Zwischenzeit beinahe umgesetzt, die Projekte aber sind bereits der Bevölkerung Stühlingens und der Region übergeben..

Wie zu erwarten war, gab es einige Hürden zu meistern! Dank der Unterstützung unserer Stadtverwaltung und einem hartnäckigen Glauben daran, dass alles zu schaffen ist, wenn man mit Disziplin und der gebotenen Contenance aber auch Hartnäckigkeit seine Ziele verfolgt, konnten die gesteckten Ziele nun weitgehend umgesetzt werden..

Wir wissen nicht, ob es in anderen Städten oder Gemeinden vergleichbare Projekte gibt oder gegeben hat. Als wir jedoch den ersten Überblick auf die mit dem Projekt verbundenen Kosten vorliegen hatten, wurde uns Angst und Bange vor der eigenen Courage. Es schien unmöglich, die Ziele zu erreichen. Die überwätigende Bereitschaft unserer Sponsoren, alle Projekte durch ihre großzügige Unterstützung zum Erfolg zu bringen, hat uns die Qualität des Projekts bestätigt.

Wir bedanken uns mehr als herzlich bei allen, welche durch ihre Spenden mit dazu beigetragen haben, dass "Kunst im öffentlichen Raum" in Stühlingen zu einem gelebten Begriff werden kann. Aber auch bei all denen, welche durch das bekundete Interesse auf diese Weise ihr Lob ausgesprochen haben.

Näheres zu der Umsetzung unter der Rubrik ""Das Projekt".

 

Vorstellung

 

Reges Interesse an "Streetsart e.V."

Sonntag, 27.09.2009

Nicht nur die Bundestagswahlen oder die Wahl des Bürgermeister/in haben die Stühlinger am vergangenen Sonntag aus dem Haus gelockt. Neben dem herrlichen Herbstwetter mit sommerlichen Temperaturen interessierten sich auch viele Stühlingerinnen und Stühlinger für das Projekt "Streetsart", welches in einer kleinen Feierstunde vorgestellt wurde.

So konnte Wolfgang Hofmann am Sonntag Vormittag zahlreiche Gäste in den Räumen von gawo23 begrüßen, welche der Einladung zur Vorstellung von Künstlern, deren Objekte und Standorte gekommen waren.

Frau Edyta Nadolska- Scheib, referierte zunächst über die Hintergründe, welche zu der Vereinsgründung von Streetsart e.V. geführt hatten und erläuterte während ihrer Ausführungen die Ziele und Aktivitäten des Vereins. Hans Russenberger sprach im Anschluss zum Thema "Kunst im öffentlichen Raum" und erklärte dabei deren Bedeutung für die Raumschaft und kommende Generationen.

Danach wurden die einzelnen Künstler vorgestellt. Den Anfang machte Anja Oschwald. Frau Oschwald bekennt sich offen zu Stühlingen und hat nach eigenem Bekunden noch immer eine sehr große Bindung zu unserem Ort. Sie erklärte, dass Ihr Kunstwerk aus dem Stamm einer Linde gefertigt wird, welcher über Jahrzehnte im Bereich der Kreuzung in der Ortsmitte stand. Als die Bäume im Jahr 2008 gefällt wurden, löste das sehr konträr geführte Debatten aus. Nun kommt zumindest ein Stamm zurück in die Gemeinde, er wird das "Pärkle" am Friedhof in Form einer Holz- Skulptur bereichern.

Im Anschluss wurde der im Schweizerischen Beggingen lebende Künstler Vincenzo Baviera vorgestellt. Er machte zunächst einmal darauf aufmerksam, dass zumindest sein Name, welcher aus dem italienischen übersetzt "Bayern" bedeuten würde, einen ersten Bezug zu Deutschland herstellen würde. Sein Kunstwerk wird aus Stahl entstehen. Herr Baviera plant zunächst die Basis für ein Objekt, an welchem später die gesamte Bevökerung teilhaben könne. Dazu fordert er auf, die Keller, Scheunen und Garagen nach Stahlteilen zu durchsuchen, welche in ein sich dann stetig veränderndes Gesamtkunstwerk integriert würden. Herr Baviera freut sich auf die Zusammenarbeit mit Stühlingen und wünscht sich ähnliche Projekte auch in anderen Gemeinden.

Als Dritter im Bunde wurde Herr Peter Klein aus Schwaningen vorgestellt. Er erklärte zunächst, dass seine Kunst vornehmlich im "Sakralen" angesiedelt sei. Kunst als Mittel der Balance, der inneren Einkehr. Und nun ein solches Objekt im öffentlichen Raum. Auch Herr Klein freut sich über die Einladung zur Teilnahme am Stühlinger "Sreetsart". Sein Objekt wird oberhalb der Zinnmauer, vor dem "Schwarzen Adler" zur Ausführung gelangen. Der Künstler zitiert dabei den Bezug zu Stühlingen: " An dem Ort, an dem Konflikte blutig ausgetragen (Schweizerkrieg), Ungerechtigkeit und Unterdrückung einen Flächenbrand ausgelöst haben (Bauernkrieg) und eine bedeutende jüdische Gemeinde am Leben gehindert und vertrieben wurde, möchte meine Arbeit den Blick richten auf eine Gesinnung, in der der Mensch gewürdigt und in seiner Bedürftigkeit wahrgenommen wird.(..) Die Rückseite dieses Ensembles ist farbig gestaltet, so dass die Arbeit  auch aus der Ferne wahrgenommen werden kann; ein Lebenszeichen hinunter ins Tal und hinüber in die benachbarte Schweiz".

Als vierter und letzter Künstler folgte abschließend Gerhard Schwarz aus Stühlingen. Sein Basismaterial ist Keramik, zu welcher er im weitesten Sinne auch den Backstein zählt. Und der Backstein, welchen er präsentierte, hat zudem noch einen geschichtlichen Bezug zu Stühlingen. Er stamm nämlich aus Abbruchmaterial eines historischen Gebäudes in der Altstadt. Anhand eines Models und dazugehöriger Zeichnung erläuterte Gerhard Schwarz sein Objekt, welches sicjh an der Hauptstraße im Park an der Kirche präsentieren wird. Die Geschichte, welche das Kunstwerk erzählen wird, handelt von denen da oben und von denen da unten". Früher war das Geld im Schloss, also ganz oben. Handel und Handwerk siedelten im Städtle zwischen stattlichen Bürgerhäusern. In der Unterstadt waren eher die Armen zu finden, sie musste "hochschauen". Die Zeiten haben sich geändert: Heute ist das Schloss verwaist, das Städtle ohne Handwerk oder Handel, die einst stattlichen Bürgerhäuser teiweise renovierungsbedürftig. Das Geld wird eher in der Unterstadt verdient, denn dort haben sich Handel, Gewerbe und Industrie niedergelassen.

Hans Russenberger, welcher für das Objekt vor gawo23 verantwortlich zeichnen wird, konnte sein Vorhaben nocht nicht definieren. Einerseits ist die Fertigstellung des Platzes, an welchem sein Kunstwerk plaziert werden wird, gerade mal 10 Tageabgeschlossen, andererseits war er als Mitglied im Organisationsteam von "Streetsart e.V." und jetztiger 2. Vorstand bis zum vergangenen Wochenende so stark in unser Projekt eingebunden, dass für künstlerische Anliegen zu wenig Raum war. Hans Russenberger wird seinen Anteil in Kürze nachreichen.

Die vorgestellten Themen und Projekte wurden von den interessierten Gästen sehr positiv aufgenommen. Immer wieder konnte man hören, dass Stühlingen und Ortsteile vom Gesamtprojekt eine Bereicherung erfahren werden. Manche äußerten sich auch über die Ausnahmestellung, welche Stühlingen mit dieser Entwicklung im kulturellen Bereich gegenüber vergleichbaren Gemeinden einnehmen wird. Alles in allem eine gelungene Veranstaltung, welche dem Verein Streetsart e.V. Motivation für die bevorstehenden Aufgaben mitgegeben hat. Positiv sei noch bemerkt, dass sich während der Veranstaltung einige "Neue" in die Mitgliederliste" von Streetsart e.V. eingetragen haben. Und die sind natürlich wichtig und jederzeit herzlich willkommen.

Eine kleine Randnotiz sei an dieser Stelle noch erlaubt:

Als eine der ersten Besucher deutete Frau Isolde Schäfer an, dass ihr Interesse am Geschehen sich nicht nur durch die persönliche Mitgliedschaft bei Streetsart e.V. geweckt ist. Vielmehr wollte Sie sich als Bürgermeisterin und somit politisches Oberhaupt der Stadt Stühlingen direkt vor Ort einen ersten Eindruck über die Künstler und deren Objekte besorgen. "In der Entwicklung eines Ortes wie Stühlingen sei auch das kulturelle Leben und dessen Förderung ein wichtiger Bestandteil" erklärte uns Frau Schäfer. Vor diesem Hintergrund sei sie nicht nur Mitglied bei Streetsart e.V. geworden, sondern auch als "Bürgermeisterin" über die Maßen an den Aktivitäten interessiert.

Streetsart e.V. ist als Kulturverein an einer engen Zusammenarbeit mit der Stadtverwalung interessiert. So ist es nicht verwunderlich, dass wir uns über das Kommen von Frau Isolde Schäfer sehr gefreut haben. Ohne das wir unser Projekt wichtiger nehmen wollen als es wohl letztendlich ist, bedauern wir jedoch auch, dass sich die Mitbewerber um das Amt des Bürgermeisters an diesem Sonntag nicht über das Projekt informieren wollten/konnten.

Über "Kunst im öffentlichen Raum"  Bilder von der Veranstaltung

 


Der Verein Streetsart ist gegründet!

Gründungsversammlung am Dienstag, den 22. September in den Räumen von gawo23.


Insgesamt 17 Personen hatten sich zur Gründungsversammlung eingefunden, 15 davon konnten sich spontan dazu entschließen, Streetsart e.V. als Gründungsmitglied beizutreten.

Entsprechend der vorgegebenen Formalien wird nun der Antrag ist Vereinsregister gestellt.

 

                               Gruendungsversammlung

 

Näheres unter dem Menüpunkt: Streetsart e.V. Über "Kunst im öffentlichen Raum"