Hans Russenberger - Bildhauerei

Hans Russenberger hat sich nach 27 Jahren Tätigkeit als Realschullehrer von 1998 ab voll und ganz der Kunst gewidmet.

Die Kunstschule in Wetzikon, die Clubschule in Schaffhausen, aber auch die Scuola di Scultura in Peccia waren neben Pecs in Südungarn Stationen seiner künstlerischen Ausbildung.

Hans Russenberger über seine Arbeit und sich daraus entwickelnde Erkenntnisse:

„Leben und Tod – weiblich und männlich, sind unabdingbare Polaritäten. Materiell finde ich sie manifestiert in Stein und Eisen, formal erkenne ich sie in konvex und konkav. Gelingt es mir, diese beiden Komponenten in die Balance zu bringen, stellt sich Leichtigkeit ein. Geduld ist, was die Arbeit am Stein fordert aber auch lehrt. Der Ort, wo etwas stattfindet, wo etwas sich befindet, ist von großer, vielleicht auch erstrangiger Bedeutung.“


Kennengerlernt haben wir Hans Russenberger bereits vor ein paar Jahren. In unserer unmittelbaren Nachbarschaft installierte er seine "Schwebenden Steine". Was dort den Eindruck von Blütenbollen, schwebend an einem stählerner Baum vermittelt, war im chinesischen Garten in Bonndorf als Installation der "Schwebenden Steine" in einem großen Teich zu bewundern.

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Sehr beeindruckt waren wir auch von seiner Bachjungfrau, die seinem Atelier gegenüber in leichter Strömung liegt. Je nach Wasserstand ganz oder teilweise vom Wasser bedeckt formt der Algenbewuchs die Konturen nach, bewegt die Bachjungfrau, erweckt sie zum Leben.

 

In unserer Ausstellung sehen Sie die Eingangs zitierten konvexen und konkaven Formen, die der Arbeit von Hans Russenberger zu Grunde liegen. Gefühlte Formen, Sinnlichkeit des Materials, die Leichtigkeit des Objekts.

Die ausgewogene Verbindung von Konkav und Konvex als vollendete Form.

 

Die Presse zur Vernissage


Badische Zeitung vom 15.05.2007 - Beitrag von Frau Jutta Binner- Schwarz

Südkurier vom 16.05.2007 - Beitrag von Frau Edelgard Bernauer

Bilder der Ausstellung